«In Pompeji gab es auf Schritt und Tritt erotische Darstellungen»
Das Römische Reich war auf der Höhe seiner Macht, als der Vesuv 79 n. Chr. Pompeji unter sich begrub. Die Vulkanasche hat die antike Stadt bis heute konserviert. Das gibt uns Einblicke in das Leben der damaligen Gesellschaft – und auch in ihre Schattenseiten. Gabriel Zuchtriegel weiss, wie diese den Aufstieg des Christentums begünstigen konnten. Seit Jahren erforscht der Archäologe die verschüttete Stadt und erklärt, warum uns Pompeji immer noch nahe ist.
Wie das indigene Volk der Kayapó im brasilianischen Regenwald sein Land gegen illegalen Goldabbau verteidigt, eine Reportage. Was den Beruf der Gebärdensprachdolmetscherin Barbara Bucher herausfordernd macht, ein Porträt. Warum uns die verschüttete Stadt Pompeji bis heute fasziniert, ein Interview.
Es ist kühler geworden, man macht es sich gemütlich daheim - und liest vielleicht ein Buch. Es muss nicht immer eine Neuerscheinung sein. Vier Inspirationen aus unserem Archiv.
«Heiland ohne Vorurteil»
Phillis Wheatley war zwanzigjährig und Sklavin, als sie 1773 als erste Afroamerikanerin einen Gedichtband veröffentlichte. Der Weg zu diesem Ereignis war auch ein religiöser.
Die ehemalige First Lady der USA, Michelle Obama, machte 2016 eine denkwürdige Aussage: «When they go low, we go high!» Gemeint war damit das Festhalten an Empathie und Anstand selbst unter widrigen Bedingungen. Nie war das wichtiger als in dieser Zeit der Kriege und Krisen.