Trockene Sommer mit monsunartigen Niederschlägen: Darauf müssen sich Landwirte wegen der Klimaerwärmung vermehrt einstellen. Was braucht es dafür? Wir haben nach Antworten gesucht. Auf Betrieben, bei Forschenden und in der Politik.
CHF17.00 inkl. 2.6% MwSt.
Diese Ausgabe des bref Magazins beleuchtet gesellschaftliche, politische und ökologische Themen. Die Beiträge führen von den Folgen extremer Sommerhitze über religiöse Konflikte und die Bedeutung von Zuhören für die Demokratie bis zu humanitären Krisen im Jemen.
Der Sommer 2003 hat sich vielen unauslöschlich ins Gedächtnis eingebrannt: Drei Monate lang stiegen die Temperaturen auf über 30 Grad, Regen fiel kaum, die Wiesen waren braun und vertrocknet. Wissenschaftsjournalist Marcel Hänggi untersucht, was solche Wetterkapriolen für die Landwirtschaft bedeuten. Er sprach dazu mit Landwirten, Forscherinnen und einem Politiker.
Im Frühling 2024 rief der Moskauer Patriarch Kyrill I. zum Heiligen Krieg auf. Religionswissenschaftler Sebastian Rimestad sieht darin einen Versuch der Emanzipation der Kirche. Die russisch-orthodoxe Kirche nutzt den Aufruf, um eigene religiöse Rechtfertigungen neben den ideologischen Argumenten des Kremls zu etablieren. Ein Beitrag von Fabio Peter.
«Letztendlich mit Liebe», sagte Lukas Bärfuss während der Pandemie auf die Frage, wie das Vertrauen in die Demokratie gestärkt werden könne. Autor Andreas Öhler zeigt in seinem Essay, warum Zuhören in der Gesellschaft und in Beziehungen heute wichtiger ist denn je.
Die Huthi-Rebellen rücken mit Angriffen auf Handelsschiffe im Roten Meer und Israel ins öffentliche Blickfeld, doch der Krieg im Jemen besteht seit über zehn Jahren. Helene Aecherli berichtet, wie die Bevölkerung darunter leidet: viele Menschen haben ihre Arbeit verloren, Hunger breitet sich aus, und besonders Frauen sind stark von fundamentalistischen Einschränkungen betroffen.