Grönland weckt Begehrlichkeiten. Die USA wollen die grösste Insel der Welt zu ihrer machen, und auch China hat ein Auge auf das Stück Land zwischen Nordwestatlantik und dem arktischen Ozean geworfen. Die einen liebäugeln mit den Rohstoffen, die es hier gibt, die anderen mit der strategischen Bedeutung der Region. Und die Bevölkerung? Die arbeitet am neu erwachten Selbstbewusstsein.
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Diese Ausgabe des bref Magazins präsentiert Reportagen und Essays zu globalen, gesellschaftlichen und philosophischen Themen. Die Beiträge führen von geopolitischen Fragen über Ernährungssicherung bis zu Reflexionen über Recht und Rache.
Grönland ist begehrt: Grossmächte und globale Investoren umwerben die Insel. Gleichzeitig verfolgt die Bevölkerung ihren eigenen Kurs und strebt eine Unabhängigkeit von Dänemark an. Niklas Franzen beleuchtet in seiner Reportage, welche Traumata die Kolonisation bei der indigenen Bevölkerung hinterlassen hat und wie sie sich davon befreien will.
Die Sicherung der weltweiten Nutzpflanzen erfolgt auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen. In der größten Saatgutbank lagern Millionen Samenproben aus aller Welt, auch aus der Schweiz. Martin Vetterli zeigt, wie diese Genbanken die Welternährung der Zukunft schützen – ein Konzept, das fast wie Science Fiction klingt, aber real ist.
Verbrechen und Unrecht werden in modernen Gesellschaften bestraft, nicht mehr gerächt. Dennoch ist Rache nicht überwunden: Im Gespräch mit Vanessa Buff erklärt der Philosoph Fabian Bernhardt, wie Rache in der Öffentlichkeit weiterhin sichtbar bleibt und neu diskutiert wird.