Proust

Steffi Buchli 41, Moderatorin

Lange Jahre war die gebürtige Zürcherin Moderatorin bei SRF Schweizer Fernsehen und damit das Gesicht diverser Olympischer Spiele sowie der Sports Awards. Seit 2017 ist sie Moderatorin und Programmchefin beim privaten Schweizer Sportsender MySports. Steffi Buchli ist Mutter einer Tochter und wohnt am Zürichsee.
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Autorin: Steffi Buchli
Freitag, 20. März 2020

Was wäre für Sie das grösste Unglück?

Wenn meiner Familie etwas zustossen würde.

Wo möchten Sie leben?

In Los Angeles oder Zürich.

Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?

Zeit zu haben und gleichzeitig Seelenfrieden und Erfüllung zu verspüren.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?

Solche, die erstmals und einmalig begangen werden.

Ihre liebsten Romanhelden?

Pippi Langstrumpf.

Ihre Lieblingsheldinnen in der Wirklichkeit?

Sie gleichen Pippi. Sie sind allesamt mutig und scheren sich nicht darum, was man über sie denkt.

Ihr Lieblingsmaler?

Meine Tochter Karlie (4).

Ihr Lieblingskomponist?

Pink.

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einem Mann am meisten?

Ein offener und wacher Geist, kombiniert mit einem guten Humor.

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer Frau am meisten?

Warum sollte ich an Frauen andere Eigenschaften schätzen als bei Männern?

Ihre Lieblingstugend?

Hingabe.

Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Lachen.

Wer oder was hätten Sie sein mögen?

Pippi Langstrumpf, eine Giraffe oder ein Rockstar.

Ihr Hauptcharakterzug?

Grossherzigkeit.

Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?

Loyalität.

Ihr grösster Fehler?

Ich habe bis heute nie im Ausland gelebt.

Ihr Traum vom Glück?

Den lebe ich.

Was möchten Sie sein?

Ein guter Mensch.

Ihre Lieblingsfarbe?

Grün.

Ihre Lieblingsblume?

Tulpen, immer wieder Tulpen. Am liebsten in Korall-Orange.

Ihr Lieblingsvogel?

Ich habe Angst vor Vögeln.

Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?

Das Smartphone – es hat unser Leben umgekrempelt.

Ihr Lieblingsschriftsteller?

Markus Werner.

Ihre Helden in der Wirklichkeit?

Sozialarbeiterinnen, wie meine Schwester eine ist.

Ihre Heldinnen in der Geschichte?

Marie Heim-Vögtlin, die erste Schweizer Ärztin.

Ihre liebste Filmfigur?

Raymond Reddington von «Blacklist».

Ihre Lieblingsnamen?

Karlie, Jolien, Adèle. Alle drei trägt meine Tochter.

Was verabscheuen Sie am meisten?

Hass.

Welche geschichtlichen Gestalten verachten Sie am meisten?

Solche, die Hass gesät haben.

Welche militärischen Leistungen bewundern Sie am meisten?

Eine Antwort auf diese Frage fällt mir schwer.

Glauben Sie, Gott ist eine Erfindung des Menschen?

Für mich ist Gott eine Kraft, unergründlich, aber da.

Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?

Buddhistische Gemütsruhe.

Wie möchten Sie sterben?

Spät, aber schnell.

Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?

Zerstreut, ich habe gerade zu viel um die Ohren.

Ihr Motto?

Leben und leben lassen.

Der französische Schriftsteller Marcel Proust (1871—1922) antwortete in der Zeit der Pariser Salons gleich zweimal auf diese Fragen — einmal als 14jähriger, dann noch einmal mit 20. Der Fragebogen gilt als Herausforderung an Geist und Witz und stellt bis heute die grossen Fragen des Lebens.