Proust

Ancillo Canepa 65, FCZ-Präsident

Der in Richterswil ZH geborene Ancillo Canepa begeisterte sich bereits als Kind für Fussball und durfte als Jugendlicher sogar einmal bei den Grasshoppers Zürich vorspielen. Nach seiner Ausbildung zum Betriebsökonom arbeitete er dreissig Jahre als Wirtschaftsprüfer. 2005 trat Canepa dem Verwaltungsrat des FC Zürich bei. Kurz darauf wurde er zum Präsidenten gewählt. Canepa ist mit der Unternehmerin Heliane Canepa verheiratet.
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Freitag, 07. Dezember 2018

Was wäre für Sie das grösste Unglück?

Wenn meiner Familie etwas passieren würde.

Wo möchten Sie leben?

Ich bin dort zufrieden, wo ich heute lebe.

Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?

Es sind die kleinen Dinge, die für mich irdisches Glück bedeuten. Man muss sie nur sehen und geniessen.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?

Wenn etwas trotz gutem Willen danebengeht.

Ihre liebsten Romanhelden?

Ich habs nicht so mit Romanen. Ich lese viel lieber Biografien und Sachbücher.

Ihre Lieblingsheldinnen in der Wirklichkeit?

Meine Frau.

Ihr Lieblingsmaler?

Vincent van Gogh.

Ihr Lieblingskomponist?

Da gibt es viele, aus dem klassischen wie auch aus dem modernen Bereich.

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einem Mann am meisten?

Ehrlichkeit und Humor.

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer Frau am meisten?

Ehrlichkeit und Humor.

Ihre Lieblingstugend?

Integrität.

Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Immer das, was ich gerade tue.

Wer oder was hätten Sie sein mögen?

Unter anderen Umständen und in einer anderen Welt könnte ich mir mich gut als Freiheitskämpfer vorstellen.

Ihr Hauptcharakterzug?

Ich kenne die Antwort. Aber darauf sollen andere antworten.

Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?

Ehrlichkeit und Humor.

Ihr grösster Fehler?

Auch den kenne ich. Aber er ist nicht so schlimm.

Ihr Traum vom Glück?

Jeden Morgen gesund und munter aufstehen zu können.

Was möchten Sie sein?

Ich bin gerne ich.

Ihre Lieblingsfarbe?

Als passionierter Maler liebe ich alle Farben. Es kommt auf die Mischung an.

Ihre Lieblingsblume?

Sonnenblume.

Ihr Lieblingsvogel?

Vögel faszinieren mich, ich halte sie für überdurchschnittlich intelligent und sozial. Aber einen Lieblingsvogel habe ich nicht.

Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?

Jede Epoche hat ihre wichtigen Erfindungen, aktuell zum Beispiel den PC. Sehr beeindruckt hat mich Thomas Edison, der die Elektrifizierung, die Telefonie und die Phonographie erfunden hat.

Ihr Lieblingsschriftsteller?

Ken Follett, er erzählt geschichtliche Ereignisse in Romanform.

Ihre Helden in der Wirklichkeit?

Nachdem ich mehr als zwei Minuten darüber nachgedacht habe, möchte ich auf eine Antwort verzichten.

Ihre Heldinnen in der Geschichte?

Spontan kommt mir die englische Königin Elisabeth I. in den Sinn. Sie hätte gut in die heutige Zeit gepasst.

Ihre liebste Filmfigur?

Da müsste ich ziemlich weit zurückblicken. Was heutzutage angeboten wird, findet meine Begeisterung nicht.

Ihre Lieblingsnamen?

Vincent und Jasmin.

Was verabscheuen Sie am meisten?

Käufliche Menschen und solche, die sich auf Kosten von anderen bereichern.

Welche geschichtlichen Gestalten verachten Sie am meisten?

Da gibt es einige, die ich hier lieber nicht nennen möchte.

Welche militärischen Leistungen bewundern Sie am meisten?

Wie Fidel Castro mit wenigen Gefährten die Militärdiktatur stürzte, war beeindruckend. Was er dann aus dem Land gemacht hat, ist eine anderes Thema.

Glauben Sie, Gott ist eine Erfindung des Menschen?

Ja. Aber mein Motto lautet «Denken und denken lassen».

Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?

Malen wie ein Künstler.

Wie möchten Sie sterben?

Friedlich und zufrieden.

Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?

Durchaus stabil.

Ihr Motto?

Leben und leben lassen.

Der französische Schriftsteller Marcel Proust (1871—1922) antwortete in der Zeit der Pariser Salons gleich zweimal auf diese Fragen — einmal als 14jähriger, dann noch einmal mit 20. Der Fragebogen gilt als Herausforderung an Geist und Witz und stellt bis heute die grossen Fragen des Lebens.