N° 1/2020

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«Ich schreibe, also bin ich»

Im März wird Martin Walser 93 Jahre alt. Literatur ist für den am Bodensee lebenden deutschen Grossschriftsteller überlebenswichtig. Ein Gespräch über letzte Dinge, den Halt im Glauben und die Möglichkeit, zum Sterben in die nahe Schweiz zu reisen Von Andreas Öhler

Lewitscharoff

In schuldbehafteten Zeiten hilft nur Lyrik – und die Hoffnung auf ein Paradies Von Sibylle Lewitscharoff

Erlöse mich von mir selbst

Manchmal gibt es nichts Schöneres, als Abstand von sich selbst zu nehmen. Doch wie geht das eigentlich, eine Ichpause einzulegen? Ein Selbstversuch mit Beten Von Tobias Haberl

Aus der Herzkammer

Schmerz und Schmäh Von Ramin Nikzad

Bücher aus Religion, Theologie und Kirche

Ein ungemütliches Buch widmet sich dem Terror des frühen Christentums Von Hans Jürgen Luibl

Cinémathèque

Überlebenskampf: Ein Dokumentarfilmer begleitet Rettungswagen auf Mexico Citys Strassen

Reaktionen

Der ehrliche Klappentext

In seinem Buch «Leben ohne Ende» entwickelt der Biologe Bernd Heinrich einen etwas anderen Begriff der Auferstehung: die Natur als ausgeklügelte Recyclinganlage, in der Totes neues Leben ermöglicht. Das Plädoyer eines Naturforschers, dem Tod gelassen zu begegnen. Von Heimito Nollé

Le questionnaire de Proust

Die Kolumnistin Tamara Wernli stellt sich dem Fragebogen aus der Zeit der Pariser Salons
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